Gynäkologische Instrumente
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Spekulum nach Breizky Älteres
Instrument aus der gynäkologischen Praxis, welches bis heute bei
Untersuchungen eingesetzt wird (allerdings sehr selten). Für die
Untersuchung ist eine Helferin erforderlich, da beide Spekula vom Untersucher
nicht gleichzeitig gehalten werden können. Zu diesem Spekulum gibt es verschiedene Blattlängen und Blattbreiten, die entsprechend den Erfordernissen gewählt werden. |
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Spekulum nach Kristeller
Instrument aus der gynäkologischen Praxis, welches bis heute bei
Untersuchungen eingesetzt wird. Für die
Untersuchung ist eine Helferin erforderlich, da beide Spekula vom Untersucher
nicht gleichzeitig gehalten werden können. Zu diesem Spekulum gibt es verschiedene Blattlängen und Blattbreiten, die entsprechend den Erfordernissen gewählt werden.
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Spekulum nach Guttman Älteres Instrument aus der gynäkologischen Praxis, welches bis heute bei Untersuchungen eingesetzt wird. Es ist jedoch nur noch vereinzelt in einer Praxis anzutreffen wegen der doch gewöhnungsbedürftigen Bedienung.
Zur Einführung in den vaginalen
Bereich wird vorzugsweise eine "45 Grad" Position gewählt, damit je nach
Breite der Spekulum -Blattes eine schmerzfreie Einführung erfolgen kann.
Nach Einführung wird das Spekulum im noch geschlossenen Zustand in die
gewünschte Endlage gedreht. Das Spekulum hat nach erreichen der Endlage
(senkrecht) einen "Griff", um die oben zu sehenden Bügel zu einer Spreizung
zu verwenden. Die Bügel gehen zum einen nach oben, um die Spreizung zu
beginnen, zum anderen bewegen sie sich nach außen. Dadurch ist eine extreme
Spreizung möglich mit gleichzeitiger freien Sicht des zu untersuchenden
Feldes. Damit bleibt keine nach oben hin sichtbare Veränderung unentdeckt.
Dieses Spekulum kann mit einer Hand bedient werden, wenn es nach Einführung gespreizt worden ist. Damit steht die 2. Hand für weitere Untersuchungen zur Verfügung. Im operativen Bereich ist ein "fester" Sitz auch ohne Fixierung mit der Hand möglich. |
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Spekulum nach Cusco Instrument aus der gynäkologischen Praxis, welches bis heute sehr häufig bei Untersuchungen eingesetzt wird und in fast jeder Praxis anzutreffen ist. Zur Einführung in den vaginalen Bereich wird vorzugsweise eine "45 Grad" Position gewählt, damit je nach Breite der Spekulum - Blätter eine schmerzfreie Einführung erfolgen kann. Nach Einführung wird das Spekulum im noch geschlossenen Zustand in die gewünschte Endlage gedreht. Das Spekulum hat eine Stellschraube, die das obere vordere Blatt im inneren des zu untersuchenden Organs nach oben gespreizt. Somit lässt es einen größeren Blickwinkel zu.
Dieses Spekulum kann mit einer
Hand bedient werden, wenn es nach Einführung gespreizt worden ist. Damit
steht die 2. Hand für weitere Untersuchungen zur Verfügung. |
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