Gynäkologische Instrumente
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Spekulum nach Doyen Älteres Instrument aus der Gynäkologischen Praxis. Zur Untersuchung wurden üblicherweise zwei Spekula verwendet zur manuellen Spreizung der Scheidenwände. Für die
Untersuchung wurde eine Helferin benötigt, da beide Spekula vom Untersucher
nicht gleichzeitig gehalten werden konnten. Zu diesem Spekulum gibt es verschiedene Blattlängen und Blattbreiten, die entsprechend den Erfordernissen gewählt werden. |
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Spekulum nach Grave Älteres Instrument aus der gynäkologischen Praxis, welches bis heute sehr häufig bei Untersuchungen eingesetzt wird und in fast jeder Praxis anzutreffen ist. Zur Einführung in den vaginalen Bereich wird vorzugsweise eine "45 Grad" Position gewählt, damit je nach Breite der Spekulum - Blätter eine schmerzfreie Einführung erfolgen kann. Nach Einführung wird das Spekulum im noch geschlossenen Zustand in die gewünschte Endlage gedreht. Das Spekulum hat zwei Möglichkeiten, die Blätter entsprechend anzupassen. Zum einen kann die gesamte Blattöffnung mit der unteren Stellschraube eingestellt werden. Die 2. Stellschraube (mit einem kleinen Griff) verändert das obere Blatt im inneren des zu untersuchenden Organs. Dabei wird das obere Blatt am Ende nach oben gespreizt und lässt somit einen größeren Blickwinkel zu. Für den Untersucher ist ein unten angebrachter Zapfen sichtbar, der ein unbeabsichtigtes Abrutschen verhindert. Dieses Spekulum kann mit einer Hand bedient werden, wenn es nach Einführung gespreizt worden ist. Damit steht die 2. Hand für weitere Untersuchungen zur Verfügung. |
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Dilatator nach Sims Älteres Instrument aus der gynäkologischen Praxis. vorwiegend im amerikanischen Raum benutzt worden und selten anzutreffen in einer Praxis. Dieses Instrument dient zur Dehnung und Weitung des Uteruskanals, vorwiegend bei Untersuchungen, Spiegelungen und Curretage an der Gebärmutter. Die Vorbehandlung des Uteruskanals wird nötig, wenn der Uteruseingang und Uteruskanal zu eng ist, um entsprechende Instrumente einzuführen. Die Patientin wurde hiermit schonend gedehnt. Alternative Dilatatoren sind die auch heute noch bekannten und eingesetzten Instrumente nach Hegar. Vor Einsatz des Instruments wird die Patientin mit einem Spekulum stark gespreizt, damit das zu behandelnde Organ gut zugänglich ist. Auf dem Bild ist zu erkennen, dass der Dilatator aus einem 3-Blatt Element besteht. im hinteren Teil befindet sich eine Flügelschraube, die eine entsprechende Spreizung der 3 Blätter bewirkt. Dies kann auch sehr einfach und exakt eingestellt werden, ohne der Patientin einen bleibenden Schaden zuzufügen. Ein direkter Kraftaufwand durch zusammendrücken der Zangenbacken mit der Hand (Zangeneffekt) sollte auf jeden Fall vermieden werden, da eine exakte Kontrolle und langsame Spreizung nicht erfolgen kann. Bei Nichtbeachtung kann es zu erheblichen körperlichen Schäden führen! Eine Sicherheitssperre zur Verhinderung einer Überdehnung ist nicht vorhanden und macht das Instrument ohne medizinische Fachkenntnis sehr gefährlich! |
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Spekulum nach Trelat Älteres Instrument aus der gynäkologischen Praxis, welches bis heute bei Untersuchungen eingesetzt wird. Zur Einführung in den vaginalen Bereich wird vorzugsweise eine "45 Grad" Position gewählt, damit je nach Breite der Spekulum - Blätter eine schmerzfreie Einführung erfolgen kann. Nach Einführung wird das Spekulum im noch geschlossenen Zustand in die gewünschte Endlage gedreht. Das Spekulum hat zwei Möglichkeiten, die Blätter entsprechend anzupassen. Zum einen kann die gesamte Blattöffnung mit der oberen Stellschraube eingestellt werden. Die 2. Stellschraube verändert das obere Blatt im inneren des zu untersuchenden Organs. Dabei wird das obere Blatt am Ende nach oben gespreizt und lässt somit einen größeren Blickwinkel zu. Für den Untersucher ist dieses Spekulum etwas unhandlicher als das Spekulum nach Grave, da der Griff nicht feststehend ist (kann eingeklappt werden). Eine weitere Besonderheit ist die feststehende Schiene, die ein gleichmäßiges Spreizen über die Flügelschraube ermöglicht. Dieses Spekulum kann mit einer Hand bedient werden, wenn es nach Einführung gespreizt worden ist. Damit steht die 2. Hand für weitere Untersuchungen zur Verfügung. |
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